Cirspitzen

Nördlich des Grödner Jochs befinden sich die Cirspitzen, eine Gebirgsgruppe in der Puezgruppe.

Die Cirspitzen, früher Tschierspitzen genannt, werden in ladinisch Pizes de Cir und in italienisch Gruppo del Cir, also Cirgruppe, genannt. Tatsächlich handelt es sich um eine Gebirgsgruppe innerhalb der Puezgruppe in den Dolomiten. Sie befinden sich nördlich des Grödner Jochs.

In den Cirspitzen ist die Große Cirspitze (2.592 m ü.d.M.), die Kleine Cirspitze (2.520 m ü.d.M.), einige weitere Spitzen sowie das Cirjoch zu finden, das in das Chedultal hinabführt. Die Große Cirspitze wurde 1887 erstmals von Johann Santner und Gottfried Merzbacher bezwungen. Vermutlich waren aber bereits seit langer Zeit ladinische Jäger auf diesen Bergen unterwegs.

Beide Gipfel, Große und Kleine Cirspitze, sind beliebte Tourenziele. Sie gelten als Berge mit herrlichem Panorama, die vom Grödner Joch aus in kurzer Zeit erreichbar sind, und das ohne Seilbahnbenutzung. Über einen einfachen Klettersteig ist die Kleine Cirspitze in rund 1 Stunde erreichbar, die Große Cirspitze, der Hauptgipfel, in 1,5 Stunden. Durch die kurze Wanderzeit werden beide Gipfel auch gerne miteinander kombiniert. Eine etwas längere Wanderung, rund 5 Stunden, bringt Sie hingegen vom Grödner Langental zu den Cirspitzen.

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