RS Geislerspitzen Furchetta Blick Zendleser Kofel Winter
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Furchetta

Die Furchetta (ladinisch Furcheta) grenzt an die Geislerspitzen mit dem Sass Rigais und ist genau gleich hoch: 3.025 m ü.d.M.

Obwohl der benachbarte Sass Rigais durch seine massige Form als Hauptgipfel der Geislergruppe bezeichnet wird, wird manchmal die Furchetta um 5 m höher beschrieben. Der Berg wirkt wie eine aufgeklappte Schere, da er einen Doppelgipfel besitzt: die 3.025 m (oder 3.030 m) hohe Furchetta und die 3.010 m hohe Kleine Furchetta.

Das Bild der Geislergruppe wird auch von der mächtigen Nordwand der Furchetta beherrscht. Die Erstbesteigung des Berges erfolgte 1870 durch einen Jäger, Johann Baptist Vinatzer: Heute noch erinnert der Vinatzerweg an ihn. Die 800 m hohe Nordwand wurde erstmals 1925 beklommen, einige Jahre vorher scheiterte ein Versuch, bei dem u.a. Luis Trenker beteiligt war.

Der Name, in ladinisch Furcheta, leitet sich wahrscheinlich von seiner Form ab: furca bedeutet Gabel. Der Weg auf die Furchetta führt heute von St. Christina durch das Wasserrinnental zur Saliëries-Scharte, und dann weiter zum Gipfel, eine beliebte Bergtour in den Sommermonaten.

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